5 Fatale Fehler auf der Coaching Website

Vermeide unbedingt diese 5 fatalen Fehler auf deiner Coaching-Website!

Die Webseite ist der Dreh- und Angelpunkt deines Online Business. Interessenten und potenzielle Kunden werden hier in der Regel zum aller ersten Mal einen detaillierten Blick auf deine Person und auf dein Angebot bekommen.

Vielleicht finden Sie über Werbeanzeigen, über Empfehlungen oder über deine Social Media den Weg zu dir. Falls das der Fall ist, dann hast du einen waschechten Interessenten, den es nun gilt von dir zu überzeugen.

Doch wie schaffst du das?

Nun, in meiner Arbeit habe ich bereits einige Webseiten gesehen, bei denen ich nur mit dem Kopf schütteln konnte. Schlechte Struktur, keine klaren Aussagen, 0% Verkaufspsychologie.

Fakt ist, dass du bei der Webseitengestaltung sehr viel Freiraum genießt. Allerdings gibt es einige Fallstricke, die deine Kunden sofort abschrecken und für immer verjagen können.

In diesem Artikel zeige ich dir, welche das sind.

Fehler #1: Die Webseite ist einfach nur eine Visitenkarte

Manche Coaches haben auf ihrer Webseite lediglich die wichtigsten Daten offenlegen. Nach dem Motto „Ich bin XY, ich mache YZ und Sie erreichen mich unter XYZ“.

Ganz ehrlich, hättest du Lust dich bei einem solchen Coach zu melden?

Eine Webseite wird von deinem Interessenten besucht, damit dieser Informationen bekommt. Er will dich genauer kennenlernen. Er will wissen, wie deine Hilfe aussieht und sich so vergewissern, ob sich ein intensiverer Austausch mit dir lohnt. Er will dich sehen (in Form eines Bildes) und er will Sicherheit gewinnen. Und (und das ist besonders wichtig):

Es muss klar werden, dass du der Experte bist, den er braucht.

Wenn wir uns die oben genannten Punkte anschauen wird klar, dass eine Visitenkarte als Webseite nicht ausreicht. Was es braucht, ist zum Beispiel eine gut gestaltete „Über mich Seite“, sowie eine „Arbeite mit mir“ Seite, in er du erklärst, welche Werte bei der Arbeit für dich zählen und wie du bereits anderen Kunden geholfen hast.

Coaching Website Fail

Außerdem braucht es eine klare Erklärung für das, was du machst. Der Kunde möchte am liebsten in den ersten 3 Sekunden wissen, dass dein Coaching auf genau sein Problem abzielt.

Integriere zudem stets verkaufspsychologische Elemente. Stelle Fragen, die auf die wunden Punkte des Kunden abzielen. Gib dem Kunden ein paar Tipps, ohne dabei zu viel preiszugeben. Nutze emotionale Wörter und Bilder!

Fehler #2: Keine klare Corporate Identity

Willkürliche Farben, eine unübersichtliche Menüleiste, dann wird der Kunde auf der Startseite gesiezt und auf der „Über mich“ Seite geduzt…

… Nun, ein wenig Sinn für Ästhetik und Symmetrie sollte es schon sein. Corporate Identity ist der Fachbegriff für ein einheitliches Erscheinungsbild, welches nicht nur die Webseite, sondern im weiteren Schritt auch dein Social Media, deine E-Mails und deine Coachings selbst betrifft.

Elemente, die das Corporate Design vorwiegend beinhaltet sind: Farben, Logos, Struktur, Wortwahl, Bilder.

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Kommt der Kunde auf eine Webseite die schlichtweg durcheinander wirkt, ist er schneller weg, als dass du „Strategiegespräch“ sagen kannst. Warum? Eine uneinheitliche Webseite wirkt billig und vermittelt dem Kunden unterbewusst, dass auch deine Arbeitsweise unsauber und billig ist. Wer will da schon ein Coaching buchen?

Die zentrale Frage lautet hier: Welche Energie, welchen Stil willst du verkörpern?

Entscheide dich für 2-3 einheitliche Farben, entscheide dich für einen Sprachstil. Damit hast du bereits die halbe Miete für ein Corporate Design in der Tasche. Du machst es dir einfach, wenn du beispielsweise Vorlagen für Webseiten von WordPress o.ä. nutzt, die schon von Grund auf einem Design entsprechen.

Fehler #3: Preise angeben statt ein kostenloses Beratungsgespräch anbieten

Preise sind ein Totschlagargument. Und leider ist es tendenziell so, dass unsere erste Reaktion immer negativ ausfällt, wenn wir einen Preis hören. Am Anfang ist alles immer (ein kleines bisschen) zu teuer…

Selbst wenn deine Webseite gut gestaltet und aussagekräftig ist, reicht das in den meisten Fällen nicht aus, um den Preis zu rechtfertigen. Versetze dich in die Lage des Kunden. Dieser erfährt erst einmal nur Eckdaten aus deinen Texten und Bildern – mehr nicht. Er hat sich wahrscheinlich innerhalb von nur 1-3 Minuten ein Bild von dir machen können. Niemand entscheidet sich so schnell, so viel Geld auszugeben.

Im Schnitt braucht ein Online-Kunde bis zu 7 Kontakte, um sich für den Kauf zu entscheiden.

Lasse also den Preis vollkommen außen vor und biete jedem Kunden eine 30-60 Minütige Session für ein Beratungsgespräch an. In diesem Gespräch geht es darum, gemeinsam den Ist-Status zu ermitteln, erste Tipps zu geben und zu evaluieren, ob man zusammenpasst.

Wenn der Kunde von deinen Ideen und Inputs (und diese in einem persönlichen Gespräch hört) überzeugt ist, wird es ihm viel einfacher fallen, den Preis zu akzeptieren, den du am Ende der Strategiesession nennst.

Fehler #4: Kein wertvoller Content vorhanden

Natürlich liest nicht jeder Mensch Blogs. Aber das spielt auch keine Rolle, denn allein die Tatsache, dass du einen Blog mit hochwertigem Mehrwert hast, zeigt, dass du deine Mission wirklich annimmst. Zudem unterstreicht es deinen Expertenstatus und gibt jenen Interessenten, die gerne lesen und erst einmal ganz in Ruhe nach Tipps stöbern wollen, die Chance sich selbst zu helfen und dich und deine Arbeitsweise näher kennenzulernen – ohne, dass Sie das bewusst wahrnehmen.

Der Blog wirkt in diesem Fall wie ein Bindungsmagnet. Der Kunde bleibt länger auf deiner Webseite, er setzt sich länger mit dir auseinander und er baut Wort für Wort mehr Vertrauen zu dir auf.

Ganz nebenbei stärkt dein Blog dein Google Ranking. Durch gute Keywords und durch die längere Verweildauer deiner Besucher bleibt natürlich auch eine bessere Platzierung nicht aus.

Fehler #5: Kein E-Mail Marketing vorhanden

Ein E-Mail Newsletter ist im Online Marketing Standard. Dieser bindet letztendlich alle Kunden, die auf deiner Webseite sind aber „jetzt“ noch kein Strategiegespräch führen wollen. Der Grund dafür kann vielseitig sein, vergiss aber nicht, dass viele Kunden schlichtweg mehr Zeit benötigen, um eine Entscheidung zu treffen.

Damit dir diese Kunden nicht zwischen den Fingern entgleiten, tust du gut daran, diese mit deinem Newsletter einzufangen. Gib ihnen die Möglichkeit, ein kostenloses Geschenk/Freebie (etwa ein eBook oder ein Video) via E-Mail zu erhalten. Dies wirkt als sogenannter Lead-Magnet, mit welchem du bezweckst, dass dein Interessent über die Webseite hinaus bei dir bleibt.

Nun hast du seine E-Mail Adresse und kannst ihn stetig mit neuen Inhalten und Angeboten versorgen, sodass sein Vertrauen zu dir steigt.

Darüber hinaus ist der E-Mail Newsletter ideal, um mit deinen Kunden in Austausch zu bleiben. Du erfährst zum Beispiel, welche Themen ihnen wichtig sind, indem du die Öffnungsraten trackst.

Insgesamt ist E-Mail Marketing kleine Wissenschaft für sich. Wenn du mehr darüber lesen willst, kann ich dir diesen Artikel empfehlen.

5 fatale Fehler auf deiner Coaching Website

Fazit

Das waren die 5 größten Fehler, die du auf deine Webseite machen kannst. Wenn du diese vermeidest, ist praktisch von allein dafür gesorgt, dass Interessenten länger auf deiner Webseite verweilen und sich mit deinem Angebot auseinandersetzen. Zusätzlich behältst du den Kontakt zu ihnen, indem du ihre E-Mail Adressen einsammelst.

Möchtest du wissen, wie du solch eine Website genau aufbauen kannst? Wie du deine Seiten inhaltlich, grafisch und technisch so gestaltest, dass deine Besucher schnell und unkompliziert zu Coaching-Kunden werden?

  • Lerne, welche Elemente deine Website haben sollte
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2 Kommentare

  1. Hallo Frau Ebert,
    Sie haben hier wertvolle Inhalte auf den Punkt gebracht. Der Artikel hat mir weitergeholfen und ich freue mich, wenn Sie noch einiges an Wissen veröffentlichen.
    Liebe Grüße, Steffen Becher

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